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Heinz Zander - Wanderungen auf vergessenen Wegen

12.03.2016 bis 12.06.2016

In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts kam es im Gegenzug zu Abstraktion und Realismus auch zu einer Neubewertung der Tradition im Geist des Manierismus. Kaum ein anderer Künstler ist in der Kultivierung eines stilbewussten Stils dabei so weit gegangen wie Heinz Zander (geboren 1939, tätig in Leipzig), der nicht nur als Maler, Grafiker und Zeichner einen Namen hat, sondern auch als Autor von Romanen und Erzählungen hervorgetreten ist. Den Stoff seiner Arbeiten findet er vorzugsweise in uralten Überlieferungen von Mythos und Literatur, von antiker wie mittelalterlicher Sagenwelt und märchenhaften Geschichten, deren Archethemen zeitlos gültig sind, vorgetragen mal ausschweifend preziös, mal zur Formel verdichtet, stets aber mit einem feinen Sinn für Ironie und Analogien, für geistigen Anspruch, Virtuosität und sinnliches Raffinement.

Im Laufe seines Schaffens ist so ein immenses Werk entstanden, das einer anderen Zeit, einer vergessenen Welt, einem verwunschenen Paradies entsprungen scheint und in seiner ganzen Fülle kaum noch zu überschauen ist. Unter dem Titel „Wanderungen auf vergessenen Wegen“ präsentiert das Panorama Museum nunmehr über 150 Werke des Künstlers, darunter 75 fast ausnahmslos noch unpublizierte Gemälde aus immerhin 35 Schaffensjahren (von 1979 bis heute) und 30 Zeichnungen, feinste ästhetische Präparate in Grafit, entstanden hauptsächlich in den Achtzigern. Hinzu kommen mehr als 40 Radierungen aus der Zeit von 1966 bis 1994, die sämtlich aus dem umfangreichen Sammlungsbestand des Panorama Museums stammen. Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog der Werke mit Texten von Heinz Zander und Gerd Lindner. 


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