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Museumspädagogik

Museumspädagogik – Was ist das überhaupt?
Im landläufigen Verständnis ist das Museum ein Ort, in dem Dinge aus vergangener Zeit ausgestellt sind, die man häufig in unserem Alltag nicht mehr antrifft und deren Funktion, Sinn oder Zusammenhang dem Betrachter in irgendeiner Weise näher gebracht werden. Auszunehmen davon wären Museen für Gegenwartskunst, naturkundliche oder wissenschaftliche Sammlungen, die allgemeingültige Zusammenhänge der Natur, der bildenden Kunst und der Technik veranschaulichen. Damit ein Verständnis beim Museumsbesucher für eine solche Sammlung entwickelt werden kann, müssen die Sammlungsstücke bewahrt und fachkundig erforscht werden. Daraus ergeben sich letztlich folgende Aufgaben für ein Museum: das Sammeln, das Bewahren, das Forschen und die Vermittlung.

Die Vermittlung schließt verschiedenste Möglichkeiten ein. Neben der Art der Präsentation oder dem Einsatz von Technik oder Texten in Ausstellungen ist auch die lebendige Kommunikation ein Weg, eine Beziehung zwischen dem Exponat und dem Museumsbesucher herzustellen. Und genau dieser Frage: Wie sage ich wem was? widmet sich die Museumspädagogik. Sie versteht sich selbst also nicht ausschließlich als Ergänzung zum Schulunterricht, sondern zielt auf alle Besuchergruppen.
   
Seit 1990 verfügt das PANORAMA MUSEUM über einen fest angestellten Museumspädagogen, der neben öffentlichen Führungen durch das Rundgemälde, der Organisation von Museumsevents, Kino- und Konzertveranstaltungen und Kunstkurse für Kinder und Erwachsene ein ganzes Spektrum von thematischen Spezialveranstaltungen für Schülergruppen anbietet. Aus dem Selbstverständnis des Museums als Präsentationsort bildender Kunst auf historischem Boden ergibt sich die Ausrichtung der museumspädagogischen Angebote, die im weitesten Sinne auf die Vermittlung von Kunst, Geschichte und Kulturgeschichte zielen.
   
Dabei geht es nicht allein um die Vermittlung bestimmter Museumsinhalte, sondern auch darum, wie diese Inhalte vermittelt werden. Bevorzugt wird im PANORAMA MUSEUM ein lustbetontes, spielerisches Vorgehen, wobei die Schüler auch in der Gruppe komplexere Probleme zu lösen haben. Unsere Veranstaltungsangebote haben zumeist einen fächerübergreifenden Charakter und zielen auf den Kunst-, Geschichts-, Religions-, Ethik- und Deutschunterricht. Allerdings stellen Veranstaltungen wie die „Meeresfahrt“ oder „Zeit – Zeichen“ auch Verbindungen zwischen Biologie/Ökologie und Kunst oder Geographie- und Wirtschaftsgeschichte zu Kunst- und Deutschunterricht her. Dabei werden stets nur Einzelaspekte des Panoramagemäldes untersucht, die die Schüler als solches zu überblicken
vermögen.
   
Daneben werden auch spezielle Vorträge, Workshops oder Themenveranstaltungen zum Rundgemälde, den Sonderausstellungen bzw. allgemein kunstgeschichtlichen oder kulturgeschichtlichen Sachverhalten für Gruppen von erwachsenen Besuchern und Senioren auf Anmeldung angeboten. Die Konditionen hierfür sind bei den jeweiligen Veranstaltungen aufgeführt.