Geschichte

Auslöser für die Entstehung des Panorama Museums mit seinem Rundgemälde war das
450. Bauernkriegsjubiläum 1975. Der Malerprofessor Werner Tübke sollte letztlich die frühbürgerliche Revolution in Deutschland malen, diese Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit, die die Reformation und die Bauernkriege, aber auch die Entdeckungsfahrten mit einschließt. Geschaffen hat der Künstler letztlich ein universales Weltbild, das über diese vergangene Epoche hinausweist und in dem er sich dieser ganz subjektiv und ohne simple Illustrationsversuche über die Kunst dieser Zeit näherte. So wird der geschichtsinteressierte Besucher vergeblich eine Darstellung der Lebens- und Leidensgeschichte von Thomas Müntzer suchen, mancher sogar wichtige Lebensstationen Martin Luthers vermissen oder auch beim Versuch scheitern, anhand der Schlachtdarstellung im Rundbild die Ereignisse vom 15. Mai 1525 bei Frankenhausen zu rekonstruieren.

Deswegen thematisieren verschiedene Veranstaltungen und Aufgabenblätter gerade diese Differenz zwischen dem tatsächlichen historischen Geschehen und den Szenen des Panoramagemäldes und nähern sich somit über die Beschäftigung mit historischen Sachverhalten dem Wesen dieses Kunstwerkes.

 

Veranstaltungen die Themen des Geschichtsunterrichtes berühren sind:
Apokalypsedarstellungen im Rundbild und Ein Schiff voller Narren

Folgende thematische Aufgabenblätter stehen unabhängig von den Veranstaltungen als Download zur Verfügung:

AB Schlacht.pdf
Lösung für AB Schlacht.pdf
AB Müntzer.pdf
AB Menschenfalle.pdf
AB Recht oder Unrecht.pdf