Der Bau

Als Werner Tübke am 1. April 1976 den Vertrag mit dem Ministerium für Kultur der DDR unterzeichnete, waren die ersten Bauarbeiten auf dem Schlachtberg bereits abgeschlossen. Am 8. Mai 1974 wurde der Grundstein für den Rundbau, dem späteren Saal für das Panorama-Gemälde, gelegt. Auf der Grundlage einer Entwicklung des Architekten Herbert Müller wurde der Bau mit einem Außendurchmesser von 43,72 Meter und eine Höhe von 27,85 Meter aus 54 vorgefertigten Zylinderbetonschalen zusammengesetzt und mit freitragenden Schalendachelementen versehen. Bereits im folgenden Jahr waren der Rundbau und der darunter liegende vorgezogene Eingangstrakt bautechnisch fertiggestellt.