Matthijs Röling - Mythos und Natur

23.03.2024 bis 16.06.2024

Matthijs Röling, der am 31.03.1943 in Oostkapelle (Niederlande) geboren wird, entstammt einer bildungsaffinen, kunstsinnigen Familie, in der Literatur, Kunst und Kultur fest verankert sind. Nicht nur sein Onkel, der Maler G.V.A. (Gé) Röling, der im realistischen Stil (Neue Objektivität) arbeitet, ist seit früherster Kindheit Vorbild für Röling. Museumsbesuche, in denen er durch die Kunstgeschichte wandelt, inspirieren ihn früh und legen mit den Grundstein für seine künstlerische Entwicklung. Bereits mit 7 Jahren besucht er ein Künstleratelier, dem sich im Alter von 17 der unmittelbare Übergang einer Ausbildung an der Kunstakademie in Den Haag anschließt. Nach 3 Jahren bereits verlässt er diese, um kurzfristig an der Kunstakademie in Amsterdam zu studieren. Beide Schulen vermitteln jedoch nicht das von Röling Angestrebte. Die zur damaligen Zeit vorherrschende „Abstrakte und Konzeptuelle Kunst“ lag dem jungen Maler mehr als fern.

Er wird freischaffend und verschreibt sich voll und ganz der figurativen Kunst. Klassische Themen wie Stillleben, Porträts, Aktdarstellungen, aber auch mystische Gärten und mythologische Figuren bestimmen sein Œuvre.

Das Drents Museum, Assen und private Leihgeber aus den Niederlanden stellen ihre Werke für die Personalausstellung von Matthijs Röling, der oft als „jüngster der alten Meister“ bezeichnet wurde, zur Verfügung. Insgesamt werden ca. 80 Gemälde, Zeichnungen und Skizzenbücher präsentiert.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Panorama Museums mit dem Drents Museum in Assen.

 

Matthijs Röling
Judith, 1975
Matthijs Röling und Wout Muller
Innenauftrag Cees Röling, 1991
Matthijs Röling
Tor, undatiert
Matthijs Röling
Seht, der Tag beginnt! Spinne frisst Fliege, Star frisst Spinne und ich brate ein Ei, 1985
Matthijs Röling
Spaziergang in den palantinischen Hügeln II, 1992
Matthijs Röling
Geke, Modell der Meister, 2003
Matthijs Röling
Für Geke, 2006

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